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Umzug in die erste eigene Wohnung – der Start in die Unabhängigkeit

Nun heißt es adé zu „Hotel Mama“ und „Hallo“ zur ersten eigenen Wohnung. Das klingt spannend, aber das bedeutet zugleich auch, einiges an Aufwand und Kosten. Denn Möbel werden benötigt, der Umzug muss organisiert werden und zudem heißt es Strom und Telefon/Internet anmelden. Zudem gilt es zudem sich an der neuen Adresse zu melden.

„Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst…“

… viele junge Leute sind froh, in die erste eigene Wohnung zu ziehen, und diesen Spruch nicht mehr zu hören. Doch bis dahin ist es oft ein langer Weg und der angehende Mieter muss einige Hürden überwinden. Das beginnt bereits bei der Suche nach der passenden Wohnung und selbst wenn diese gefunden ist, dann machen die vier Wände noch kein gemütliches Zuhause. Denn es wird auch eine Ersteinrichtung benötigt und diese sollte geplant werden.

Handtücher, Dosenöffner, Mikrowellen: Oft ist es der Fall, dass erst in der neuen Wohnung auffällt, was noch fehlt und das gerade zu dem Zeitpunkt, wenn es benötigt wird. Aus diesem Grund ist es lohnenswert, eine Bestandsaufnahme vorzunehmen. Diejenigen die es eine Wohngemeinschaft bilden oder mit dem Partner zusammenziehen, sollten absprechen, wer was mitbringt und was noch fehlt.

So machen ein Kühlschrank und ein Herd noch lange keine Küche, sondern wer richtig kochen möchte und eventuell auch backen, der benötigt neben Pfannen und Töpfen noch weitere Küchenutensilien, wie zum Beispiel:

  • Besteck
  • Schüsseln
  • Schneidemesser
  • Kochlöffel
  • Pfannenwender
  • Teller (gross, klein, Suppenteller)

Zudem sollte jeder beim Einkauf an Besuch denken und das bedeutet es sind mehr als zwei Teller, zwei Gläser und passendes Besteck notwendig. Das Geschirr und Besteck sollte grundsätzlich für mindestens 6 Personen reichen!

Bad und Schlafzimmer: Auch hier wird mehr benötigt als oft gedacht

Im Bad braucht es neben ausreichend Handtüchern noch weitere wichtige Dinge, wie eine WC-Bürste, einen Badteppich und einen Duschvorhang. Auch ein Seifenhalter oder -spender ist notwendig.

Was das Schlafzimmer mit seiner Ersteinrichtung angeht, so gehören ein Bett und ein Schrank bzw. eine Möglichkeit die Kleidung unterzubringen zur Ersteinrichtung. Doch auch Kleinigkeiten sind wichtig, wie ausreichend Kleiderbügel und eine Nachttischlampe.

Erlaubt Mutti nicht, das Wasch- und Putzarsenal zu plündern, dann ist dieses dennoch hilfreich, denn es gibt eine Orientierung vor, was benötigt wird:

  • Reinigungsmittel
  • Putzeimer & -tücher
  • Besen
  • Wäschekorb – und Ständer
  • Bügelbrett und Bügeleisen

Sicherlich ist eine eigene Waschmaschine ebenso sinnvoll.

Ärmel hochkrempeln und los geht es

Mit zum Umzug in die erste eigene Wohnung gehört auch, die Ärmel hochzukrempeln, zu bohren und schrauben. Eben aus diesem Grund sollten in den Umzugskartons genügend Steckdosenleisten und Verlängerungskabel zu finden sein, ebenso Lampen und Glühbirnen. Damit das Einrichten einfach von der Hand geht, sollte zudem ein Werkzeugkoffer mit dabei sein, in dem alle wichtigen Werkzeuge zu finden sind.

Upcycling für die erste Wohnung

Möbel sind teuer, und oft ist das Budget nicht dafür ausgelegt. Aber dennoch gibt es eine Möglichkeit sich toll einzurichten – vor allem wenn handwerkliches Geschick vorhanden ist. Denn auf dem Trödelmarkt und in den Gebrauchtwarenhöfen finden sich gebrauchte Möbel, die oftmals noch sehr hochwertig sind und viel wichtiger, deutlich günstiger sind als neue. Diese lassen sich leicht wieder auf Vordermann bringen.

Sollte das großzügige Sofa nicht in die Ecke des Wohnzimmers passen, dann ist das mehr als ärgerlich. Eben aus diesem Grund sollte ein jeder vorab einen Möbelplan erstellen. Auf diesem ist es möglich, die größeren Möbel einzuzeichnen und verschiedene Konstellationen auszuprobieren – und das ohne Schleppen, Auseinanderschrauben und verrutschen.

Den Umzug organisieren

Oft stemmen junge Mieter den Umzug aus eigener Kraft. Zwar schont das nicht die Muskeln und ist zeitaufwendig, doch dafür ist es kostengünstig. Oft ist es möglich, mit ein paar Freunden und nur wenigen schweren Möbeln einfach umzuziehen. Sollte der neue Wohnort jedoch weiter entfernt liegen oder die Wohnung im fünften Stockwerk des Altbaus, dann ist es ratsam, sich den Aufwand zu ersparen und ein Umzugsunternehmen zu nutzen.

Sobald die Möbel und Kisten in der Wohnung sind, folgt der Papierkram. Innerhalb von 14 Tagen sollte der Mieter sich bei der zuständigen Meldebehörde seines Wohnortes melden. Dafür ist der Personalausweis notwendig sowie eine schriftliche Bestätigung des Vermieters, dass man an der Adresse wohnt. Laut dem Bundesmeldegesetz ist die Wohnungsgeberbestätigung seit dem 01. November 2015 Pflicht.

Der Auszug in die „Unabhängig- und Eigenständigkeit“ – Hilfe sollte stets willkommen sein

Der Weg in die erste eigene Wohnung ist mit einigen Aufwand verbunden. Doch selbst wenn es der erste große Schritt in Richtung Eigenständigkeit ist, so sollte niemand zögern, sich Hilfe zu holen. Dabei kann es sich um Hilfe durch Verwandte, Eltern oder Freunde handeln. Besonders bei der Wohnungsbesichtigung, der Wohnungsübergabe oder dem Umzug kann das sehr hilfreich sein. Zudem sind Mietervereine oder der Mieterschutzbund bei komplizierteren Fragen besonders hilfreich.

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