Umzug 660x330 - Umzug in Deutschland – die wichtigsten Tipps

Umzug in Deutschland – die wichtigsten Tipps

Egal ob nur innerhalb des Wohnortes umgezogen wird oder der Wohnungswechsel innerhalb des Bundeslandes oder sogar Deutschlands stattfindet – es ist nicht möglich, alles allein mit dem eigenen Auto zu transportieren. Eventuell funktioniert das noch mit dem Flach-TV, dem Laptop, Drucker und Topfpflanzen – Doch für Möbel, Kartons und andere sperrige Gegenstände ist in der Regel ein Transporter notwendig. Entweder wird dieser gemietet und der Umzug in Eigenregie durchgeführt oder aber es wird auf die professionelle Hilfe einer Umzugsfirma gesetzt. Dabei müssen die Profis noch nicht einmal teuer sein, sodass selbst ein regionaler Umzug gut und günstig über die Bühne gebracht werden kann.

Den Umzugs-Umfang definieren: Transporter oder Umzugsfirma?

Letztendlich hängt es von der Menge und der Art der Gegenstände ab, ob ein Miet-Transporter ausreichend ist oder doch ein Umzugsunternehmen beauftragt wird. Geht es beispielsweise in die WG von Hotel Mama, dann ist ein Transporter die beste Wahl, mit dem selbst größere Möbel in die neue Unterkunft gebracht werden können.

Doch ist der Haushalt größer, dann ist es notwendig, das Ladevolumen des Umzugsgutes zu überschlagen. Ein Transporter lohnt sich, wenn mit einer Fahrt direkt alles ans Ziel gebracht oder wenn mit mehreren Fahrten von unter 50 Kilometer alles an einem Tag erledigt werden kann. In allen anderen Fällen ist entweder ein großes Transport-Fahrzeug notwendig oder besser, es wird gleich eine Spedition beauftragt, die zudem das Verladen und entladen des Umzugsgutes übernimmt.

Was kostet ein Umzug: Ein Beispiel

Bei einem Umzug von Berlin nach Hamburg, kommt Umzugsgut einer 2-Zimmer-Wohnung zusammen.

Das günstigste Angebot eines Umzugsunternehmens liegt bei rund 1.575 Euro, inklusive der Montage, der Halteverbotszone sowie des Versicherungsschutzes. Würde in Berlin ein Transporter gemietet und dieser in Hamburg wieder abgegeben, dann würde dieser allein bereits rund 700 Euro kosten. Für die Halteverbotszonen kommen noch jeweils rund 250 Euro hinzu. Somit liege die Kosten bereits bei 1200 Euro. Die Verpflegung der Helfer sowie das Verpackungsmaterial ist hier noch nicht eingerechnet. Zudem müssten die Möbel eigenhändig ab- und aufgebaut werden.

Beim Umzug innerhalb Deutschlands: Kosten sparen

Handelt es sich um einen Umzug über eine kurze Distanz, dann ist es wichtig, dass ein regionaler Umzugsanbieter beauftragt wird. Dieser kann die Dienstleistung am günstigsten anbieten. Was die regional ansässigen Fahrzeugvermieter angeht, so offerieren diese häufig ebenfalls einen niedrigen Preis für die Fahrzeuge. Mit folgenden Tipps kann beim Umzug bares Geld gespart werden:

Angebote einholen: Das Beste ist es, bereits frühzeitig damit beginnen, Kostenvoranschläge von regionalen Umzugsunternehmen einzuholen. So kann in Ruhe verglichen und das preiswerteste Angebot letztendlich ausgewählt werden. Zudem besteht nicht die Gefahr, dass die Umzugsfirma am gewünschten Termin keine Zeit hat.

Beiladung nutzen: Bei Umzügen über eine geringe Entfernung kann auch eine Beiladung eine Alternative zum Leihtransporter sein. Mit dieser Variante vermeiden Spediteure oder kuriere Leerfahrten und das ist allgemein sehr günstig.

Helfer organisieren: Sofern der Umzug innerhalb der Region stattfindet und dieser in Eigenregie ausgeführt wird, gilt es, Helfer zu finden. Am besten ist es, kostenlosen Helfer aus dem Freundes-, Bekannten- und Familienkreis zu mobilisieren.

Ein günstiger Umzug mit einem Umzugsunternehmen

Sind Freunde und Familie verhindert, um beim Umzug zu helfen, dann bleibt nur noch der Weg über das Umzugsunternehmen. Aber auch dann, wenn auf einen Umzugsprofi gesetzt wird, ist es möglich, den Umzug günstig zu gestalten. Als erstes sollten einzelne Angebote verglichen werden. Zudem ist es notwendig, eine genaue Übersicht über die Güter und die Entfernung zum künftigen Wohnort zu erstellen. Das Angebot, das am besten auf die eigenen Anforderungen zugeschnitten ist, wird dann ausgewählt.

Ein Tipp: Zumeist sind die lokalen Unternehmen günstiger als überregionale Spediteure.

Des Weiteren sollte auf einen geeigneten Termin geachtet werden. Die meisten ziehen zum Ende bzw. zu Monatsbeginn um. Daher sind die Preise zu diesen Zeiten höher. Wer sparen möchte, der wählt für seinen Umzug einen Termin der zwischen dem 6. und 13. oder dem 18. und 24. des Monats.

Weitere Tipps, um den Umzug günstig zu gestalten

Weitere Tipps, um den Umzug schnell und unkompliziert zu organisieren. Die Umzugskartons sollten eindeutig beschriftet werden. Das Beste ist, dass der ungefähre Inhalt oder der Raum auf die Kartons geschrieben wird und auch eine Nummerierung der Umzugskisten ist sinnvoll. So haben die Umzugshelfer einen Anhaltspunkt, wohin das Umzugsgut am Zielort abzustellen ist. Wichtig ist, dass auf einen ausgewogenen Packstil geachtet wird. So ist bspw. ein schwerer Karton voller Bücher schwierig zu tragen. Besser ist es, den Karton nur zu 50% mit Büchern zu füllen und den Rest mit leichteren Materialien zu füllen. So gelingt der Billig-Umzug mühelos.

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