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Gebäudereinigung heute und damals

Hausfrauen legen Wert darauf, das die Wohnung stets blitzblank und damit „vorzeigbar“ und hygienisch ist. Auch Unternehmen achten darauf, dass ihre Geschäftsräume sauber sind, denn oft werden Kunden und Geschäftspartner dort empfangen. Besonders die Unternehmen haben in der Regel nicht die Kapazitäten und Möglichkeiten, die Reinigung der Räume selbst zu organisieren. Die Pospischil GmbH hat sich bei ihrem Angebot unter anderem auf die Unterhaltsreinigung spezialisiert und informiert auf pospischil-gmbh.de über sein umfassendes Angebot.

Doch was heute als völlig normal gilt, war einst ein Luxus der Reichen und erst 1863 gab es die ersten professionellen Gebäudereiniger.

Die Entwicklung und Geschichte der Gebäudereinigung

Bereits vor 50.000 Jahren begann der Mensch mit der Urbanisierung mit dem Reinigen seiner häuslichen Umgebung. Archäologen fanden Sammelstellen für Unrat, bei dem es sich meist um die Knochen erlegter Tiere handelte. Das erste „Reinigungspersonal“ gab es bei den Römern, Griechen und Ägyptern, damit sie ihre Villen und Häuser nicht selbst reinigen mussten. Später hieß es dann „Dienstpersonal“ und das gibt es heute noch.

Die ersten Selbstständigen, die sogenannten „Wand- und Wagenwäscher“, zogen nach dem 30-jährigen Krieg mit Pferdewagen durch Norddeutschland, um mit Sand, Wasser und Wurzelwürsten die Fassaden der Häuser zu reinigen.

Erst 1863 schaffte der belgische Chemiker und Unternehmer Ernest Solvay mit seiner Erfindung, dem sogenannten „Solvay-Verfahren“ die Grundlage für die kostengünstige Glasproduktion. In Berlin gründete 1878 der Franzose Marius Moussy das erste Glasreinigungsunternehmen mit dem Namen „Französisches Reinigungsinstitut“. Das Glasreinigungsgewerbe wuchs ab diesem Zeitpunkt stetig und es kamen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts weitere Tätigkeitsfelder hinzu wie bspw.:

  • Fassadenreinigung
  • Holzboden- und Parkettreinigung
  • Unterhaltsreinigung
  • Verkehrsmittelreinigung
  • Wach- und Schließdienste
  • Trottoir- und Straßenreinigung

Robert Staehr, der ehemalige Akquisiteur von Moussy, machte sich mit einem eigenen Reinigungsunternehmen selbstständig, welches sich schnell zu einem der ersten großen Konzerne entwickelte und Niederlassungen u.a. in Wien, New York, London und Breslau eröffnete. Vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs arbeiteten für Staehr & Co. rund 1.500 Beschäftigte.

Die Gründung des VRUD

Ihren „Verband der Reinigungs-Instituts-Unternehmer Deutschlands“ (VRUD) gründeten die Unternehmer 1901 auf Initiative des Verlegers Ernst Kelterborn. Dieser gab zugleich das erste Fachblatt der Branche heraus. Zu diesem Zeitpunkt bestanden bereits rund 1000 Glasreinigungsinstitute in Deutschland.

Durch eine Bestimmung der Nationalsozialisten in 1934 werden die Glas- und Gebäudereiniger erstmals als Vollhandwerk anerkannt. Da die Männer in den Krieg ziehen müssen, werden wieder verstärkt Frauen zur Reinigung herangezogen, wobei sie keine öffentlichen Straßen reinigen durften. Aufgrund des Luftkriegs, der zahlreiche Gebäude in Deutschland zerstörte, stellten viele Betriebe ihre Tätigkeit ein.

Mit der Aufteilung nach dem Zweiten Weltkrieg in Ost und West, verläuft die Entwicklung der Gebäudereiniger unterschiedlich.

Gebäudereinigung in West- und Ost-Deutschland

Während in Ostdeutschland alle Organisationen des Handwerks mit Ausnahme der Handwerkskammern verboten werden, begann der Wiederaufbau der Handwerke in Westdeutschland. Im Osten Deutschland verlieren die Glas- und Gebäudereiniger ihren Status als Vollhandwerk und werden von der Handwerksrolle in die Gewerberolle umgeschrieben. Bis zum Fall der Mauer 1989 führt das Dienstleistungskombinat, ein volkseigener Betrieb, den größten Teil der Gebäudereinigung in der DDR durch.

In Westdeutschland kam es 1950 zur Gründung des Zentralinnungsverbandes des Glas- und Gebäudereiniger Gewerbes. 1953 bestätigte das Gesetz zur Ordnung des Handwerks die Gebäudereinigung als Handwerk. Der einstige Zentralinnungsverband wird unbenannt in „Berufsinnungsverband des Gebäudereiniger Handwerkes“.

In Jahr 1973 kommt es zu einer neuen Berufsbildungsverordnung, wodurch es zu einer Verkürzung der Ausbildungszeit auf 2,5 Jahre kommt. 1988 dann wird die Gebäudereinigermeisterverordnung erlassen. Durch diese wird das Berufsbild sowie de Prüfungsanforderung in Theorie und Praxis bei der Meisterprüfung geregelt.

Die Wiedervereinigung

In den neuen Bundesländern, die sich mit der Wiedervereinigung am 03. Oktober 1990 bildeten, kam es zur Gründung der ersten Innungen. Die alte Berufsbildungsverordnung von 1973 wird am 01. September 1999 ersetzt, mit der sich die Ausbildungszeit wieder auf drei Jahre verlängert.

Der Deutsche Bundestag beschließt am 09. März 2007, dass die Branche der Gebäudereiniger mit in die Bestimmungen des Arbeitnehmergesetzes aufgenommen wird. Damit erhielten rund 848.000 gewerbliche Arbeitnehmer einen Anspruch auf den tariflichen Mindestlohn.

Die „moderne“ Gebäudereinigung

Ging es in der Entstehungszeit ausschließlich um das Reinigen von Fassaden, so ist der Beruf des Gebäudereinigers heute vielfältiger. Neben dem einfachen Reinigen von Fassaden und Glas übernehmen die Gebäudereiniger Arbeiten wie Schädlingsbekämpfung, Unterhaltsreinigung, Freiflächenreinigung, Bauendreinigung und vieles mehr.

Sicherlich wird dafür eine fundierte Ausbildung benötigt und ebenso sind Fachkenntnisse notwendig. Vieles davon wird bereits während der dreijährigen Ausbildungszeit vermittelt, doch Lehrgänge und Weiterbildungen sind ein Teil des Berufs.

Die zertifizierte Gebäudereinigung Pospischil GmbH ist bereits seit 1980 als familiengeführtes Unternehmen tätig. Als Zuverlässiger Partner unterstützt der Betrieb bei der Reinigung von Büros, Appartements und anderen Innenräumen: Vom Flur bis hin zum gesamten Außenbereich. Damit wird ein sauberes, hygienisches und repräsentatives Umfeld geschaffen sowie optimale Wohn- und Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus wird für einen dauerhaften Werterhalt der Immobilie gesorgt. Dabei gehen die Profis der Gebäudereinigung verantwortungsvoll vor, und arbeiten so gewissenhaft, als wenn es das eigene Gebäude ist.

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