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Ergonomie: Wie Sie sich gesund sitzen

In den letzten Jahren hat sich das Thema Ergonomie stark etabliert, aber dennoch trifft es noch immer bei vielen Menschen auf Vorbehalt und Skepsis.

Um dieses aus der Welt zu schaffen, muss zuerst einmal geklärt werden, was ergonomische Möbel eigentlich bringen. Wenn es um die Frage nach dem Nutzen und dem Sinn von ergonomischen Bürostühlen und -Tischen geht, dann signalisiert das, dass von so manch einem dieses Thema rund um die Ergonomie noch als eine Art Luxus- oder Spezialthema angesehen wird. Auf der einen Seite ist das verständlich, aber auf der anderen Seite zu kurz gedacht, denn ergonomische Möbel wirken vor allem präventiv, also vorbeugend. Das bedeutet, dass diese Möbel dabei behilflich sind, mittel- und langfristig die Gesundheit zu bewahren oder um kleinere Beschwerden zu lindern. Da man nicht sofort einen messbaren Gegenwert erhält, sind einige Menschen irritiert. Der nutzen von ergonomischen Stühlen und Tischen wächst im Verlauf der Zeit eindeutig.

Was bringen ergonomische Möbel

Es ist jedem bekannt, dass der menschliche Körper nicht darauf ausgerichtet ist, über stunden in der gleichen Position zu verharren. Dabei handelt es sich um ein Problemthema, das noch recht jung ist, denn zu Beginn des letzten Jahrhunderts haben die Menschen noch sehr viele Strecken zu Fuß zurückgelegt und haben auch nicht so viel in sitzenden Positionen gearbeitet. Das führte dazu, dass der Körper die notwendige Bewegung erhielt.

Doch in unserem modernen Informationszeitalter sitzen wir sehr viel, essen viel und liegen auf dem Sofa. Die Folge ist, dass ohne Ausgleichssport die Muskulatur zurückbildet und das natürlich auch im Rücken, wodurch die Wirbelsäule schlechter gestützt und geschützt wird. In Kombination mit einer chronisch belastenden sitzenden Tätigkeit kommt es dann letztendlich zu Problemen.

Die Symptome daraus sind bekannt:

  • Nervöse Beschwerden
  • Bandscheibenvorfälle
  • Schmerzhafte Verspannungen in der verbleibenden Muskulatur

Das sind nur einige der Symptome und dazu kommt, dass der Körper bei einem zu langen starren Sitzen abschaltet und die Konzentration sich verschlechtert. Damit genau das vermieden werden kann, ist es besonders wichtig, gerade zu sitzen, um so Fehlhaltungen zu vermeiden. Hier ist Bewegungsfreiheit das Stichwort.

Rückenschmerzen sind oft ein ständiger Begleiter

Oftmals werden Rücken- und Nackenschmerzen auf Computer- und Büroarbeit zurückgeführt. Aber oftmals ist sogar unser Zuhause völlig falsch eingerichtet und hier sind rückenschonende Möbel längst unbezahlbar.

Mangelnde Bewegung, Verschleiß und eben auch falsche Möbel können die Ursache dafür sein, dass Rückenschmerzen für viele Menschen ein ständiger Begleiter sind. Wird zu lange auf einem Sofa gesessen, wo man tief einsinkt, auf einem viel zu harten Stuhl verharrt oder es wird auf einer durchgelegenen Matratze geschlafen, dann macht sich das irgendwann durch Rückenschmerzen bemerkbar.

Nicht unbedingt müssen rückenschonende Möbel Stücke sein, die teuer und speziell auf die Ergonomie getrimmt sind. Es ist viel wichtiger, dass ein jeder um die richtige Haltung für den Rücken weiß – und unter den herkömmlichen Möbeln und einfachen Raumideen können sogar hilfreiche Lösungen gefunden werden. Und dabei kann dann zugleich erkannt werden, dass weniger sogar manchmal mehr ist. Hier noch einige wenige Tipps für eine ergonomische Wohnung:

Aufgeräumte Zimmer:

Es ist wichtig, dass die Wohnung Bewegungsanreize bietet, wie bspw. eine Übungsmatte oder ein Ergometer. Aber selbst der Verzicht auf eine Fernbedienung fördert die Aktivität, denn schließlich muss man aufstehen um das TV-Programm zu wechseln, das Deckenlicht zu dimmen oder die Jalousien herunterzulassen. Zudem funktioniert selbst das Telefonieren in einer aufgeräumten Wohnung im Stehen oder Umhergehen besser.

Ein besseres Körpergefühl

Es wird von den Experten gesagt, dass es keinen Stuhl gibt, der explizit für Menschen mit Rückenleiden empfohlen werden kann. Der Grund ist, dass sich die Leiden der Menschen stark unterscheiden. Wird ein ergonomischer Stuhl ausgewählt, dann ist das angenehme Gefühl entscheidend, das entsteht, wenn man darauf sitzt. Doch dafür muss die eigene Wahrnehmung geschult werden, das heißt, der Mensch muss lernen auf die Signale seines Körpers zu achten und merken können, was ihm guttut und was nicht.

Es heißt, dass ein Sitzmöbel niemals eine Zwangshaltung provozieren sollte. So wird von einer engen Sitzhaltung, bei der die Beine angewinkelt werden und sich nicht nach vorn ausstrecken lassen, die Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Es ist wichtig, dass ein Stuhl verschiedene Sitzpositionen zulässt und diese spätestens nach 20 Minuten verändert wird.

Sitzmöbel mit einer stärkenden Einlage

Vor allem ein Bürostuhl sollte bequem sein und die Wirbelsäule nicht zusätzlich belasten. Das gilt auch für alle anderen Stühle. Die ergonomisch guten Stühle sind so gebaut, dass selbst längeres Sitzen nicht gespürt wird. Dabei ist eine verstellbare Rückenlehne mit einer stärkenden Kisseneinlage wichtig, durch die eine aufrechte Haltung gefördert wird. Eine Bank am Esstisch und Wippstühle sind laut den Experten gut geeignet, um einfach und regelmäßig die Sitzposition zu ändern.

Einen Problemfall stellen die weichen, tiefen Sofas dar. Hier wird von den Experten zu verschiedenen Einstellungen geraten, damit es möglich ist, die Sitzposition zu verändern. Ebenso ist eine angenehme Höhe von Polster und Rückenlehne wichtig.

Grundsätzlich gilt es, wenn im Handel, Sofa, Sessel oder Stuhl ausgewählt wird, die Position einzunehmen, die üblicherweise auch zuhause eingenommen wird.

Gesundes Sitzen

Die BÜRO-DOORN GmbH von gesundes-sitzen24.de hat in Zusammenarbeit mit professionell ausgebildeten Medizinern und Wissenschaftlern das zertifizierte BIOSWING®-Sitzsystem etabliert, mit dem Konzept, die Entfaltung von Bewegungen zu ermöglichen, um diese im Anschluss daran wieder zurückzugeben. Der sich daraus ergebende Nutzen ist aus medizinischer Sicht sehr hoch und findet deshalb vielerlei Einsatzmöglichkeiten wie beispielsweise im Bereich der Neurorehabilitation. Allein diese Referenz dürfte ausreichend sein, um das Potenzial des BIOSWING®-Sitzsystem deutlich zu machen. Die Konzeption des BIOSWING®-Sitzsystems ist denkbar einfach: ein in ihnen integrierter Automatismus führt dazu, dass das System, sobald der Stuhl in Gebrauch kommt, aktiviert wird. Dieses hat zur Folge, dass der Körper trainiert und die Leistung zunehmend gesteigert wird. Diese Bewegungsimpulse unterstützen die Interaktion zwischen dem Gehirn, der Muskulatur und den Nerven. Das entlastet wiederum sowohl Rücken und Becken, als auch Bandscheiben. Weiterhin sorgt das 3D-Bioswing®-Sitzsystem nachweislich bei Ihnen für eine erhöhte Belastbarkeit und eine Leistungssteigerung. In Anbetracht all der Vorteile, die die Bürostühle von gesundes-sitzen24.de in sich beherbergen, wird die Nutzung aus medizinischer Sicht wärmstens empfohlen.

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