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Das Schlafzimmer neu einrichten – wie wäre es mit Feng Shui?

Das Schlafzimmer stellt im Feng Shui den wichtigsten Raum dar. Dabei ist es besonders wichtig, dass das Zimmer frei gehalten wird von allen Einflüssen, die schädlich sind und kran machen. Beim Schlafzimmer handelt es sich um einen Raum, der dazu dient sich auszuruhen, damit der Körper sich nach einem stressigen Ar-beitstag oder nach der Freizeitaktivität wieder erholen kann. Dabei spielt es beim Feng Shui keine Rolle, in welcher Position man gern schläft, auf der Seite, dem Bauch oder dem Rücken.

Wo soll sich das Schlafzimmer befinden?

Das Schlafen stellte eine „geringe Aktivität“ (Yin) dar und aus diesem Grund sollte das Schlafzimmer sich in der Wohnung bzw. dem Hauses in einem Bereich befinden, der die geringste Aktivität aufweist – also im hinteren Hausbereich. Noch besser ein Raum zu wählen, der sich im oberen Stockwerk befindet, weit weg von den Hauptaktivitäten (Yang) die im vorderen Teil stattfinden. Wer ein Morgenmensch ist, der sollte einen Raum im Osten wählen und der Abendmensch im Westen. Vermieden werden sollten Zimmer, die südlich ausgerichtet sind, denn dort kann nicht entspannt werden. Wichtig ist auch, das Sonnenlicht über Tag in das Zimmer gelangt. Dadurch gelangt Chi in den Raum. Allerdings sollte das Bett dabei nicht im direkten Sonnenlicht stehen. Der Grund ist, dass dadurch kann eine Überaktivierung entstehen kann sowie Einschlafprobleme. Eine Ausrichtung zum Garten ist anzuraten, denn von den Blüten wird Energie abgege-ben sowie positive Nährstoffe und Qi.

Das Trigrammsystem genutzt werden, um einen Bereich mit guter Energie zu wählen. Dieser sollte am besten einem Element angehören, das mit dem des Benutzers harmo-niert. Für eine Feuerperson ist es bspw. günstig, einen Raum zu nutzen, der dem Feu-er-, Erd- oder Holzelement angehört. Kann ein solcher Platz nicht gefunden werden, dann sollte zumindest das Bett danach ausgerichtet werden. Ein Schlafzimmer muss zudem über eine „Hintertür“ verfügen, denn so ist es der verbrauchten Luft und Qi mög-lich, zu entweichen. Dabei kann es sich auch um ein Fenster handeln.

Wo soll das Bett stehen?

Es ist am besten nicht mit den Füßen zur Tür zu schlafen, sondern mit dem Kopf zur Tür. Eine feste Wand sollte sich vor und hinter dem Bett befinden. Ist das nicht möglich, dann sollte das Bett über ein hohes Kopfteil verfügen. Des Weiteren darf sich das Bett nicht einer Linie mit der Tür befinden, denn dadurch kann der hereinkommenden Qi-Fluss Angriffsfläche und es können Gesundheitliche Probleme ausgelöst werden. Es ist ausreichend, eine mobile Trennwand oder einen Paravent zwischen Türlinie und Bett aufzustellen, damit der Qi-Fluß umgelenkt wird.

Zudem sollte das Bett mindestens 150 Zentimeter vom Fenster stehen, da ansonsten das Qi nach außen gezogen wird. Ist es zu nahe, dann wird die Person, die dort liegt, ebenfalls „aus dem Fenster herausgezogen“ und dadurch wird Nervosität erzeugt. Hier ist ein massives Holzbrett von rund 150 Zentimetern Höhe, dass zwischen Fenster und Bett steht hilfreich. Ebenfalls sollte das Bett nicht unter einem Dachfenster stehen und auch elektromagnetische Strahlung durch Kabel, Abflussrohre oder einer Spüle an der Bettwand sind zu vermeiden. Auch Steckdosen oder Schalter sollten mindestens 100 Zentimeter von Kopf und Körper entfernt sein.

Ebenfalls ist es ungünstig, wenn das Bett unter einem Deckenbalken steht, der quer verläuft. In dem Fall ist es hilfreich den Balken mit einem Stück weiß fließenden Stoff abzuhängen. Auch Benkerlinien, die in Ost-West und Nord-Süd Richtung verlaufen, sollten gemieden werden, und hier vor allem die Kreuzungspunkte. Ebenfalls zu meiden sind Kreuzungspunkte der diagonal verlaufenden Currylinien – oder aber sie sollten abgeschirmt werden.

Das richtige Bett

Die Höhe vom Boden bis zur Oberkante der Matratze stellt ein wichtiges Feng Shui Maß dar ebenso wie die Länge und die Breite des Bettgestells. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Bett möglichst wenig Metallteile enthält und es sollte auch nicht auf eine Federnkernmatratze gegriffen werden. Wird ein Kompass darüber geschoben, dann ist erkennbar, was durch die magnetische Ankopplung geschieht.

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