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Holzoberflächen mit Naturölen behandeln

Behandlung Holzoberflaeche
Immer mehr Verbraucher wollen wissen, was „drin“ ist in Möbeln, Oberflächen und Bodenbelägen – und entscheiden sich bewusst für rein natürliche Materialien. Holz als eines der ältesten Baumittel des Menschen sorgt dabei nicht nur für eine behagliche, angenehme Atmosphäre. Zugleich trägt es mit nur geringen Emissionen zu einem gesunden Raumklima bei. „Voraussetzung dafür ist, dass die Holzbauteile ihr natürliches Erscheinungsbild behalten können und nicht mit synthetischen Lacken oder mit lösemittelhaltigen Produkten bearbeitet werden“, sagt Fachjournalist Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Edle Hölzer benötigen Pflege

Der Verzicht auf Chemie bedeutet nicht ein Verzicht auf Holzpflege. Ganz im Gegenteil: Gerade hochwertige Hölzer benötigen regelmäßige Aufmerksamkeit, um ihr wertiges Erscheinungsbild zu behalten. Eine Anwendung mit Pflegeölen beispielsweise spendet die benötigte Feuchtigkeit, schützt vor Flecken, aber auch vor dem Verblassen. Hersteller wie beispielsweise Biopin aus dem ostfriesischen Jever bieten eine ganze Reihe an Pflegeprodukten an – frei von synthetischen Zusätzen, komplett auf natürlicher Basis. Abhängig von der Holzart, der Verwendung im Haus und der Intensität der Nutzung kann der Heimwerker aus verschiedenen Pflegeölen der „Exklusiv“-Serie wählen.

Pflegeöl nach Bedarf auswählen

Transparentes Leinöl etwa eignet sich für alle geölten, gewachsten und unbehandelten Massivholzoberflächen. Für weniger beanspruchte Möbel wie Schränke bietet es den passenden Tiefenschutz, pflegt und betont dabei die natürliche Struktur des Holzes. Die Oberfläche wird nicht nur gereinigt, sondern auch aufgefrischt. Dasselbe gilt für Calendula-Pflegeöl (Ringelblume), das besonders gut für Holz in der Küche geeignet ist. Vom Schneidebrett bis zum Holzlöffel erhalten alle Utensilien in der Küche damit einen frischen Glanz. Für stark beanspruchte Hölzer – ob Arbeitsfläche, Spültisch oder Unterschrank – ist Walnuss-Pflegeöl die passende Wahl.

Tipps für die nächste „Holzkur“

Die natürlichen Holzpflege-Öle sind oxidativ trocknend, das heißt sie benötigen zum Trocknen nicht mehr als den Sauerstoff der Luft. Während der Pflegekur sollte es zudem nicht zu kalt im Raum sein: Bei normaler Zimmertemperatur sind die Pflegemittel geschmeidig und können gut einziehen. Sollte ein Überschuss auf der Fläche verbleiben, kann der Heimwerker mit einem weichen, trockenen, fusselfreien Tuch entfernen, was vom Holz nicht aufgesogen wurde. Dieser Arbeitsschritt kann bereits etwa zehn bis 15 Minuten nach dem Auftragen erfolgen.

Quelle: djd, Foto: © djd/biopin

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