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Energie sparen: Wie die Wärme im Haus bleibt

Die große Frage, die sich jeder stellt: Wie kalt wird der nächste Winter und mit welchen Kosten hat man somit zu rechnen? Das Heizen wird immer mehr zum Luxusgut und das ganz besonders in ungedämmten Altbauten.

Mit den steigenden Energiepreisen, stellt das einen hohen, und vor allem ständig wachsenden Kostenfaktor dar. Zugleich ist der Energieverbrauch für die beschleunigte Klimaerwärmung und den Treibhauseffekt verantwortlich. Es ist ausschließlich der Sonnenschutz, der in der Lage ist, die unterschiedlichen Energieströme am Fenster zu steuern, die durch die einzelnen Jahreszeiten sowie Tag und Nacht entstehen.

Es ist kaum vorstellbar, doch moderne Sonnenschutzanlagen, wie Rollos, Wabenplissees, Plissees, Flächenvorhänge und Lamellenanlagen weisen ein enormes Potenzial auf, und können einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz leisten, durch eine Gesamtersparnis von 111 Mi. Tonnen CO2 jährlich. Weiter Informationen finden Sie hier.

Weltweit werden 46 % der Energie verbraucht

Weltweit werden durch die Nutzung von Gebäuden 46 % der Energie verbraucht. Davon fallen 75 % auf die privaten Haushalte für die Raumwärme – also für das angenehme Raumklima und Wohlgefühl. Mit einem geringen Aufwand ist es möglich große Einsparpotenziale zu erzielen. So kann innenliegender Sonnenschutz bei der Raumkühlung sowie bei der Raumerwärmung die Energieeffizienz entscheidend verbessern. Für einen solchen Wärmeschutz, der die Wärme im Sommer draußen und im Winter drinnen lässt – muss keine großartige Investition vorgenommen werden. Dafür sind jedoch die Auswirkungen enorm.

Fensterschmuck hilft beim Einsparen von Heizkosten

Selbst ein modernes Isolierfenster lässt bis zu 50 % der Wärme nach außen gelangen und durch einen textilen Fensterschmuck kann das während der Heizperiode verhindert werden. Die Einsparungen, die dadurch erzielt werden können, betragen zwischen sechs und 25 %.

Diese Werte wurden durch eine Messung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik in Stuttgart überprüft. Dafür wurden umfangreiche Untersuchungen und Messreihen durchgeführt, und zwar in Alt- als auch in Neubauten. Der energetische Wert, der durch einen Fensterschmuck erzielt werden kann, beträgt danach bis zu 350 Watt pro Quadratmeter und Tag. Allerdings ist es wichtig, dass über Tag die Vorhänge oder Rollos geöffnet werden, um so die Wintersonne im Haus zu lassen. Erst am Abend sollten Rollos oder Vorhänge wieder geschlossen werden, damit die Wärme keine Chance hat zu entweichen. Welche Lösung, die beste ist, das kann durch eine persönliche Beratung im Fachhandel in Erfahrung gebracht werden.

Fensterschmuck mit doppelten Nutzen

Im Grund ist jede Art von Window Fashion geeignet, um Energie zu sparen. Doch besonders clever ist es, wenn verschiedene Systeme miteinander kombiniert werden. So kann bspw. der Dekovorhang für die wohnliche Optik mit einem Rollo oder Plissee kombiniert werden. Die speziellen Kammerplissees haben sogar einen nochmals verstärkten Spareffekt, denn sie sind mit isolierenden Luftkammern ausgestattet oder bestehen aus Materialien mit einer reflektierenden Beschichtung. Somit können weitere Einsparungen von bis zu 5 % erreicht werden.

Jalousien und Rollos, um Energie zu sparen

Zwar nehmen Fenster nur rund 10 % der Gebäudefläche ein, aber dennoch sind sie verantwortlich für bis zu 50 % des Wärmeverlustes. Zwar ist es möglich, dem durch den Austausch von alten und schlecht isolierten Fenstern inkl. Rahmen entgegenzusteuern, doch das ist eine sehr kostspielige Angelegenheit.

Die Untersuchung des Fraunhofer Instituts hat ergeben, dass Rollos, die aus Kammer- oder Wabenplissee bestehen, das größte Energiesparpotenzial aufweisen. Durch die wabenförmigen Luftkammern wird der Wärmeabfluss von innen nach außen gebremst. Damit der Dämmeffekt wirkungsvoll ist, ist es wichtig, darauf zu achten, dass links und rechts vom Rollo nicht zu viel Luft verbleibt. Ebenfalls bieten die Plissee-Rollos mit einer textilen Oberfläche und einer weißen, schaumbeschichteten Rückseite eine optimale Licht- und Wärmereflexion.

Energiesparen mit Fensterdeko

Der Vorsitzende des Verbandes innenliegender Sicht- und Sonnenschutz (ViS), Wilhelm Hachtel erklärt, dass die im Winter flacher stehende Sonne bei geöffneten Rollos und Jalousien etc. den Energieeintrag durch das Fenster steigert. Damit können am Tag rund 350 Watt pro m² solarer Energie zusammenkommen. Das entspricht bei Fensterflächen von 18 bis 20 m² 1 Liter Öl pro Stunde. In der Nacht kehrt sich der Energiefluss um und eben das kann mit Rollos und Plissees unterbunden werden. So bleibt der Solargewinn im Haus und die Heizung muss weniger anspringen.

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